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emmaus - Pfarrblatt Völs |
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Emmaus 02/2006 |
Gedanken zur FirmungGedanken einer Firmhelferin ...Meiner Kinder durfte ich schon auf dem Weg zur Firmung begleiten. Heuer leite ich zum ersten Mal eine Gruppe ohne eigenes Kind. Die Freude an dieser Tätigkeit ist immer noch ungebrochen. Mit Freude habe ich das Amt einer Firmhelferin übernommen. Drei Letztes Jahr wurde die Firmvorbereitung bei uns in Völs geändert: Jede Firmgruppe übernimmt eine Messgestaltung und die Durchführung eines sozialen Projektes. Das Firmlingswochenende im Pfadiheim in Igls und der Erlebnisnachmittag im Pfarrheim stehen ganz im Zeichen der einzelnen Themen, die früher nur in Einzelgruppen besprochen wurden. Dem Echo unserer Firmlinge nach ist das ein voller Erfolg - sie finden diesen neuen Weg "echt cool" und freuen sich schon auf die nächste gemeinsame Veranstaltung. Das soziale Projekt macht jedes Mal viel Freude. Heuer gestalteten wir zusammen mit einer multikulturellen Musikgruppe aus dem Canisianum die Sonntagabendmesse zum Thema "auf dem Weg der Gerechtigkeit ist Leben". Schon der Zugang zu diesem Thema war sehr interessant: Zuerst die Idee: "Gerecht ist, wenn alle das Gleiche bekommen", dann "gerecht gegenüber allen sein ist fast unmöglich" bis hin zum Zugang "göttliche Gerechtigkeit ist auf der Seite der Schwachen". Juan Carlos, den einige Mitglieder unserer Pfarre finanziell unterstützen, ist immer gerne bereit, Gottesdienste musikalisch mitzugestalten. Nach der Messe verkauften wir EZA-Waren, die unsere Gruppe mit großer Begeisterung im Weltladen in Innsbruck ausgesucht hatte. Die Jugendlichen trafen den Geschmack der Gottesdienstgemeinde sehr genau, Am Ende dieses Abends waren fast keine Waren mehr übrig. Für Kuchen, die eifrige Jugendliche und deren Mütter für uns gebacken hatten (herzlichen Dank - sie waren köstlich!), ging eine ansehnliche Spendensumme für das Projekt "Maji Mazuri - gutes Wasser" in Nairobi/Kenia unserer Jungscharführerin Katharina Möst (sie arbeitet als Voluntärin ein Jahr lang in Nairobi) ein, zur großen Freude unserer Gruppe. Weiters durften wir noch den Mitarbeitern im Gemeindeamt Völs selbst gebackene Fastenbrote anbieten - der Erlös geht ebenfalls nach Nairobi. Ein besonderer Nachmittag fand im Stift Wilten mit der Stiftsrallye statt, bei der wir unseren Firmspender, Abt Raimund Schreier, kennenlernen durften. Wir alle freuen uns schon auf das Fest der Heiligen Firmung am 10. Juni. Firmhelferin sein macht viel Spaß und bringt schöne und bereichernde Erfahrungen, die ich nicht missen möchte! Barbara Ditterich ... und eines FirmlingsVeranlasst durch einen Anruf meiner Firmhelferin schreibe ich nun ein paar Zeilen über den Firmunterricht. Ob es mir gefallen hat? Von der ersten Stunde an war klar, dass es ein sehr abwechslungsreicher und informativer Firmunterricht werden würde. Was gemacht wurde? Bei unserem sozialen Projekt behandelten wir die Themen "auf dem Weg der Gerechtigkeit ist Frieden" und "Fair Trade". Dazu gestalteten wir auch einen Gottesdienst mit anschließendem Verkauf von Fair-Trade-Produkten. Das war eine Beschäftigung, die wir gerne und freiwillig übernahmen, weil sie die angenehmste von allen war. Freue ich mich auf die Firmung? Ja, denn mit dem Empfang des Heiligen Geistes bin ich ein endgültiges Mitglied der Gemeinschaft unserer Kirche. Philipp Sterzinger Soziales Projekt
Wir waren sehr beeindruckt, wie sich die Senioren über Kinder und deren Engagement gefreut haben. Daniela Pienz |
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