Bibelausstellung
Gleich zu Beginn: Die Zeit, die uns zur Verfügung stand, war zu kurz, um alles wirklich durchzugehen, obwohl die Ausstellung anfänglich nicht so umfangreich wirkte. In den feedbacks, die ich einige Tage nach dem Besuch der Bibelausstellung mit den Schülern durchführte, schriftlich und anonym, erfuhr ich, dass die Bibel die Schüler durchaus anspricht und beschäftigt. Es ist unbestritten auch für die meisten Jugendlichen ein wichtiges Buch. Sie sind durchwegs der Meinung, dass alle Eltern den Kindern den Zugang zu den Hl. Schriften ermöglichen sollten und das möglichst früh. Entscheiden möchten sie sich selbst, woran sie glauben und was für sie wichtig ist. Sie finden auch, dass die Bibel zur Allgemeinbildung gehört, ansonsten fehle dem Menschen ein wesentlicher Bereich für das Leben. Auf die Frage nach Vorbildern und zentralen Inhalten in der Bibel, war Jesus klarer Favorit, dessen Leben und Aussagen bzw. Beispiele den Jugendlichen ganz offensichtlich viel bedeuten. Auch wenn manchmal bei mir Zweifel auftauchen über den Sinn des Besuches einer Ausstellung wie diese, muss ich im Nachhinein sagen, dass viel mehr hängen bleibt, als ich meinte. Es regt die Jugendlichen zum Denken und Nachfragen an und geht somit tiefer, als man bei oberflächlicher Betrachtung glaubt.
Ein Beispiel, dass sie das auch wirklich so verstehen, wie sie es niedergeschrieben haben, sind ihre Produktionen für die große "Pfarrbibel", die in der Kirche aufliegt. Jedes Blatt eine interessante Auseinandersetzung mit einem Textabschnitt aus dem AT oder NT. Alles in allem, die Bibelausstellung war sicher ein Gewinn. Bernhard Linhofer
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